Hartmut Schroth

Ich begann mit 14 Jahren zu fotografieren und entwickelte früh einen sehr hohen Anspruch an meine eigenen Fotos. Mit Mitte 20 stand die Frage im Raum, ob ich mein Hobby zum Beruf machen solle. Meine Entscheidung fiel dann aber doch für mein Mathematik-Studium und nach dessen Abschluss mit dem Diplom für eine berufliche Management-Laufbahn in der Software-Branche. 

Mit der Zeit blieb aufgrund meines Jobs immer weniger Zeit für meine anspruchsvolle Foto-Kunst, meine Hasselblad-Mittelformat-Ausrüstung verschwand um die Jahrtausendwende herum gut verpackt im Schrank und das Fotolabor im Keller. Über Jahre fotografierte ich danach überwiegend im Kleinbild-Format, hauptsächlich auf Urlaubsreisen.

Seit Anfang 2015 beschäftige ich mich wieder sehr intensiv mit anspruchsvoller Fotografie: nicht mehr analog, sondern digital. Ein neues modernes Rückteil für meine Hasselblad-Mittelformat-Kamera war hierbei der Start einer neuen fotografischen Schaffens-Phase, heute mit ähnlich hohem Anspruch wie früher: möglichst wenig kreative Prozesse ‚außer Haus‘ zu geben, vielmehr die gesamte Entwicklung von der RAW-Datei bis zum fertigen Fine-Art-Foto selbst zu machen.

Heute fotografiere ich auschließlich digital, bevorzugt im Mittelformat, mit Schwerpunkten auf Landschaftsfotografie, Architektur- und Naturaufnahmen. Mitglied der Gesellschaft digitale Fotografie e. V. bin ich seit Ende 2025.